Das Internetsicherheitstraining von Smart Kid Security (SKS) ist erfolgreich an Berliner KiTa gestartet. Spielerisch werden darin die Grundlagen eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem Internet vermittelt. Begeistert haben Vorschüler ihre ersten Schritte in Richtung Internetsicherheitsexperte gemacht. Grundlage des Trainingserfolgs war die Auswahl der richtigen Ohren.
Anamarija

Kinder bekommen heute sehr viel visuellen Input, sei es nun in digitaler Form oder auf der Straße. Besonders in Großstädten wie Berlin ist es schwer herauszustechen, geschweige denn in Erinnerung zu bleiben. Aber genau darum ging es mir bei meiner ersten Begegnung mit den Kindern – durch meine Fuchsohren herausstechen und in Erinnerung bleiben.
Warum? Weil Internetsicherheit wichtig ist. Die Kinder sollten, wenn sie mit Ihren Stofftierkatzen spielen, einen Zeichentrickfilm oder einen Fuchs auf der Straße sehen, denken: “Hey, die gleichen Ohren hat doch die Frau, die mit uns in der KiTa das Internet entdeckt und ständig über Daten spricht.” Alltägliche Situationen sollten sie an unser Internetsicherheitstraining erinnern, denn das Internet ist ja auch alltäglich.

Ein weiteres entscheidendes Element, das an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben soll, ist unsere Security-Kid-Schärpe, die jedes Kind zu Beginn des Trainings zum Anstecken zukünftiger Abzeichen bekommt. Ich werde über unseren Gamification-Ansatz und wie man abstrakte Konstrukte wie Internet und Privatsphäre spielerisch und kindgerecht aufbereitet, in einem ausführlichen Blogeintrag berichten. So viel sei aber bereits verraten: die Kindern waren nach der Verleihung ihrer Schärpen und der damit verbundenen Aufnahme in unsere Smart Kid Academy ganz schön stolz und heiß darauf loszulegen – zu Recht.

Die Trainings haben wir mit einer KiTa-Vorschulgruppe absolviert. Es waren in der Regel zwischen 6-8 Kinder im Alter von 4-5 Jahren anwesend. Wie erwartet, waren bereits fast alle Vorschüler Internetdauernutzer und somit vertraut im Umgang mit Smart Devices und dem Internet. Ich hatte vorsorglich einige Devices dabei und einen langsamen Einstieg vorbereitet, in dem mir uns mit den Geräten vertraut machen würden etc., aber als es mir schon entgegenhalte: “Ich habe auch so eines zu Hause!”, sind wir einfach direkt in die Materie gesprungen.

Devices

Leitidee dieses ersten Kennenlernens war die aktive Wahrnehmung der Allgegenwärtigkeit von Technologie. Zudem eine erste spielerische Auseinandersetzung mit der Funktionsweise des Internets, der Rolle der Kinder darin und im Besonderen die Rolle bzw. der Wert ihrer Daten, die sie bei der Nutzung hinterlassen.

In unserer ersten “Digital Wellbeing”-Einheit ging es darum, auszuloten, was die Kinder bereits wissen und einen Eindruck darüber zu bekommen, welche Vorstellung sie vom “Internet” haben. Die Spanne der Ideen reichte von fantastischen bis erstaunlichen akkuraten Vorstellungen vom “was und wie” des Internets. Von unterirdischen Welten über weit entfernte reale Orte ”irgendwo bei Australien” bis hin zu “riesigen Shopping Malls, die man über den Computer besucht.”

Das war ein toller Auftakt für die folgenden Aktivitäten, die ich in meinem nächsten Blogbeitrag näher beleuchten werde. Die Kinder fanden es toll von Ihren Erfahrungen zu erzählen und konnten eigentlich gar nicht mehr aufhören.

Fragt doch mal eure Kinder, was das Internet ist und teilt die Antworten mit uns in unserer Facebook-Gruppe.

— Anamarija

Autor_Ana

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